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Ambulante Familientherapie

Das Angebot der Ambulanten Familientherapie definiert sich als Zusatzangebot zu bestehenden Maßnahmen der Hilfe zur Erziehung (Sozialpädagogische Familienhilfe § 31 SGB VIII, Förderung in einer Tagesgruppe § 32 SGB VIII, Unterbringung in Vollzeitpflege § 33 SGB VIII, Heimerziehung, sonstige betreute Wohnform § 34 SGB VIII). 

Diese Therapie richtet sich an Familien, deren Kinder sich in einer Jugendhilfe-Maßnahme befinden, Unterstützung bei der anstehenden Rückführung der Kinder in ihre Familie benötigen oder sich in besonders belastenden Lebenslagen befinden. Die ambulante Familientherapie hilft Familien, das Vertrauen in sich selbst zu verbessern, dabei die eigenen Stärken auszubauen und nicht die Defizite in den Mittelpunkt zu stellen. Die Familien werden als "Experten ihrer Lebenssituation" angesehen. Ziele dieser Therapie sind die Wiederherstellung einer Familienstruktur, Verfügbarkeit über Ressourcen und Kompetenzen, die die Familienmitglieder zur Problemlösung einsetzen können und die Kommunikationsmuster der Familie, die für alle Beteiligten Klarheit und Sicherheit schaffen.