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Informationen für Erziehungsstellen - Eltern

Erziehungsstellen-Eltern berichten in Interviews von ihren Erfahrungen

Die umfassende Begleitung durch den Fachdienst Erziehungsstellen von Vitos Teilhabe ist für Pflegeeltern, die als Erziehungsstellen tätig sind, eine wichtige Unterstützung bei der Bewältigung ihrer anspruchsvollen Aufgabe. Das ist das Resümee aus einer Reihe von Interviews, die wir Ihnen hier präsentieren, um eine praxisnahen Einblick in die Aufgabe von Erziehungsstellen zu geben.

Der Fachdienst Erziehungsstellen von Vitos Teilhabe betreut mit seinen Fachstellen in Darmstadt/Bensheim, Wiesbaden/Idstein und Kassel hessenweit insgesamt 187 Erziehungsstellen, in denen fast 300 Kinder aufwachsen, die aufgrund unterschiedlichster Problemkonstellationen nicht in ihrer ursprünglichen Familie leben können und besonderer Förderung bedürfen.

Steigende Zahl betroffener Kinder

Rund 40.000 Kinder und Jugendliche haben die Jugendämter in Deutschland 2012 in Obhut genommen. Das war laut Statistischem Bundesamt gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um fünf Prozent. Mit einem Anteil von 43 Prozent war die Überforderung der Eltern beziehungsweise eines Elternteils der häufigste Anlass für die Inobhutnahme. Für 12.800 Minderjährige (32 Prozent) schloss sich der Statistik zufolge an die Inobhutnahme eine Hilfe zur Erziehung an: In drei von vier Fällen bedeutete das eine Erziehung außerhalb des eigenen Elternhauses, zum Beispiel in einem Heim, einer Pflegefamilie oder bei einer Erziehungsstelle.

Erziehungsstellen gesucht

Die Vitos Jugendhilfe sucht im Auftrag der Jugendämter hessenweit für besonders entwicklungsbeeinträchtigte Kinder und Jugendliche passende Erziehungsstellen und begleitet und unterstützt diese fachlich unter anderem mit Beratung, Fortbildung und Supervision.

Pädagogische Qualifikation

Erziehungsstellen sind Pflegefamilien, in denen ein Elternteil über eine pädagogische oder psychologische Qualifikation verfügt. Das können zum Beispiel ErzieherInnen , SozialpädagogInnen,  Lehrkräfte oder Psychologen sein, aber auch Menschen mit  einer vergleichbaren praktisch erworbenen Professionalität. Der Begriff Familie bezieht zudem auch Paare in gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaft oder Alleinerziehende ein.

Pflegeeltern schildern ihre Erfahrungen

Wir haben vier Elternpaare gefragt: Was motiviert Pflegeltern, Erziehungsstelle zu werden? Was erleben sie als besondere Herausforderung oder Bereicherung? Wie gut fühlen sie sich unterstützt? Was gibt ihnen die Kraft, auch schwierige Phasen und Situationen durchzustehen?

Hier finden Sie die Interviews

Flyer über die Arbeit der Erziehungsstellen

Fortbildungsplan der Erziehungsstellen